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Geschichte der Berchtesgadener Handwerkskunst

 

Die Geschichte der Berchtesgadener Handwerkskunst nahm im Jahre 1840 ihren Anfang. Damals wurde die sogenannte Industrie-Zeichenschule gegründet, die den Holzhandwerkern Gefühl für Farbe und Form vermittelte und neben den handwerklichen Fähigkeiten den künstlerischen Ausdruck förderte. 1858 wurde an der Schule ein Schnitz- und Drechselkurs eingeführt, mit dem die Schnitzschule zu ihrem Namen kam. Von nun an mussten Holzhandwerker den erfolgreichen Besuch dieser Schule nachweisen, wenn sie sich selbständig machen wollten.

 

Spanschachteln

Die Wittelsbacher widmeten der Schule große Aufmerksamkeit und gaben immer wieder Arbeiten in Auftrag. Schnitzschuldirektor Bernhard Wenig, Kunstmaler Anton Reinbold und Architekt Georg Zimmermann gründeten 1924 die Bauernkunstgenossenschaft mit Sitz in der Schnitzschule. Dorthin lieferten die bäuerlichen Handwerker ihre Waren. Diese Bauernkunst GmbH, wie sie später hieß, bestand bis 1939. Georg Zimmermann wurde kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges von Landrat Karl Theodor Jacob mit der Bildung einer Folgeeinrichtung beauftragt und gründete die heutige Berchtesgadener Handwerkskunst. In Anknüpfung an alte Traditionen sollten der bäuerlichen Bevölkerung wieder Gelegenheit für Nebenverdienste gegeben werden. 1952 wurde die Berchtesgadener Handwerkskunst in die Handwerkerrolle eingetragen.

 

Treue Gäste erhalten für langjährige Aufenthalte ein Geschenk der Berchtesgadener Handwerkskunst, die man im Geschäft der Berchtesgadener Handwerkskunst in Berchtesgaden erwerben kann.