Zauberhafter Märchenweg
Das Märchen zum Märchenweg: Die Waldfee ruft: „An alle Wald- und Wiesenwesen! Kommt zu mir! Ich möchte Euch was Wichtiges mitteilen!" Der Windgeist trägt ihre Stimme durch den Wald, den Bach hinunter und hinaus über die Wiesen. Alles, was Beine und Flügel hat macht sich auf den Weg und versammelt sich um die Fee. Sie sagt: „Ein riesiges, stinkendes, lautes Ungeheuer möchte sich hier niederlassen!". „Wenn es kommt, dann können wir nicht bleiben. Darum soll es da bleiben wo es jetzt ist, das blöde Ungeheuer!" ruft die Waldfee. Oder noch besser: „Es soll sich im Berg verkriechen!"
Am Fuße des Högels führt ein wunderbarer Märchenweg für Familien mit Kindern durch Wiesen und Wälder. Der Weg ist ohne Steigungen kinderwagengeeignet und dauert hin und zurück rund 45 Minuten. Auf dem Weg öffnen sich Blicke zum Fuderheuberg und dem Schloss Staufeneck, dem Wahrzeichen der Gemeinde Piding. Wenn man auf dem Weg die Blicke hinauf zu den mächtigen Braumkronen oder entlang der verschlungenen Wege schweifen lässt, ist man schnell von der bezaubernden Atmosphäre gefesselt. Verschiedensten Fabel- und Märchenwesen, die man teilweise erst auf dem zweiten Blick erkennt, wecken bei Jung und Alt Spaß am Suchen und Finden. Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz an der Högler Straße.
Der Weg entstand auf Eigeninitiative und soll den geplanten Autobahnausbau, insbesondere die Nordumfahrung, thematisieren. Erwachsene sollen diesen Waldrand mit Kinderaugen betrachten und sich den Problemen des Autobahnausbaus auf diese Weise nähern. An der Erstellung beteiligt waren Tina Ott, die Behindertenwerkstätte Piding, betroffene Bauern und das Ehepaar Flatscher.
Nachfolgend einige Eindrücke.



