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1. Mai

 

Maibaumaufstellen

Der fünfte Monat im Jahr, der Mai, heißt auch Weidemonat, weil das Vieh aus dem Stall auf die Almen oder auf die Weide gebracht wird. In Deutschland wurde 1933 der 1. Mai zum arbeitsfreien Feiertag. Die Bundesregierung behielt diese Regelung auch nach 1945 bei. Der Maibaum wird in Piding als frühlingshaftes Sinnbild und sichtbares Zeichen einer lebenden Dorfgemeinschaft aufgestellt. Der Maibaum, der im südlichen Deutschland an diesem Tag in jedem Ort aufgestellt wird, stellte ursprünglich die Lebensrute dar, das Sinnbild allen Werdens und Fruchttragens. Als Maibaum wird in Piding eine hohe gerade Fichte ausgesucht, um dann festlich geschmückt neben dem Kirchturm über die Hausdä-cher hinauszuragen. Er wird meist von einem Spender gestiftet und von der Dorfgemeinschaft in Form eines Festes unter Begleitung der Musikkapelle Piding aufgestellt.

 

In Piding wird der Maibaum immer am 1. Mai am Petersplatz aufgestellt (Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist der darauf folgende Sonntag).